Kurs Kundaliniyoga nach Yogi Bhajan

Kundalini Yoga ist in Deutschland noch recht unbekannt.

Es geht mehr in die Tiefe als das eher körperliche Haha-Yoga und nutzt Mutras (Handhaltung), Mantras (heilige Verse) und Pranayama (Atmung).

Kundalini ist die Energie des Körpers, das kreative Potential eines Menschen. Dieses Potential will man wecken um mehr aus der Natürlichkeit heraus zu leben. Wir stehen uns oft selbst im Weg, weil wir uns viel zu viel Gedanken machen, alles kontrollieren und ständig Konzepte entwerfen in die wir unsere Erfahrungen hineinpressen wollen. Man kann viel entspannter leben, wenn man aus seiner Natürlichkeit lebt.

Kundalini Yoga ist ganzheitlich. Es gibt viele viele Kriyas (Übungsabfolgen), die von Yogi Bhajan festgelegt und gelehrt wurden. Wenn jemand z. B. schlecht schläft, ein geringes Selbstvertrauen oder Angst vor der Zukunft hat, dann kann eine bestimmte Meditation beziehungsweise die Kriya daran angepasst werden.

Der Ablauf im Kundalini ist festgelegt. Man stimmt sich mit einem Mantra ein. Dann folgt das jeweilige Set, das je nach Stunde ausgewählt
wird. Die Übungen innerhalb des Sets sind genau festgelegt. Es dürfen am Ablauf und am Inhalt keine Veränderungen vorgenommen werden. Im Set gibt es Atemübungen, die Handhaltungen, Mantras und natürlich auch die Körperübungen. Abschließend folgt die End-Entspannung und oft auch eine Meditation.

Es gibt Stimmen, die sagen Kundalini-Yoga sei gefährlich. Das ist natürlich Unsinn. Das einzige „gefährliche“ am Kundalini-Yoga ist, dass du aus deinen alten Mustern herausgeworfen wirst und dich vielleicht mit Themen auseinandersetzt, die dir nicht gefallen. Veränderungen machen den Menschen manchmal Angst. Manche wollen ihre alten Muster nicht aufgeben, obwohl sie ihnen schaden, weil sie Angst haben, was danach kommt.

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